Der Creative Director von Assassin’s Creed Valhalla wurde nach einer internen Untersuchung von Ubisoft entlassen

Bereits im Juni trat Ashraf Ismail, Creative Director von Assassin’s Creed, von seiner Rolle im Spiel zurück. Ismail war in umfangreiche Anschuldigungen verwickelt worden, in denen behauptet wurde, er habe gelogen, dass er verheiratet gewesen sei, um anderswo sexuelle Beziehungen einzugehen. Trotz seines Rücktritts war Ismail immer noch ruhig bei Ubisoft angestellt. Das hat sich offenbar heute geändert, als Ubisoft enthüllte, dass Ashraf Ismail nach einer internen Untersuchung offiziell gefeuert wurde.

Berichte über die offizielle Entlassung von Ashraf Ismail bei Ubisoft wurden am 14. August 2020 in Postings von Bloomberg bestätigt. Laut Bloomberg hat Ubisoft nicht nur eine E-Mail an die Mitarbeiter verschickt, um über die offizielle Entlassung von Ismail zu informieren, sondern Bloomberg angeblich auch direkt bestätigt, dass Ismail kein Mitarbeiter des Unternehmens mehr sei. Die Anschuldigungen gegen Ismail stammen aus einer Welle von Opfern von giftigen und sexuellen Übergriffen und Belästigungen in der Glücksspielbranche, die ihre Geschichten erzählten. Die ursprüngliche Geschichte, über die im Juni berichtet wurde, war, dass Ismail gelogen hatte, verheiratet zu sein, um während seiner Reisen in der Branche eine sexuelle Beziehung mit einem Fan einzugehen. Ashraf Ismail war nach der Entlassung nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Ashraf Ismail hatte etwa ein Jahrzehnt lang an Assassin’s Creed-Spielen gearbeitet und bei früheren Franchise-Titeln Origins und Black Flag Regie geführt, aber seine Entlassung bei Ubisoft ist die jüngste in einer Reihe von mehreren großen Entlassungen im Unternehmen. Insbesondere nachdem Chief Creative Officer Serge Hascoët gezwungen war, Ubisoft zu verlassen, wurde nach und nach deutlich, wie viel Toxizität und erstickende Kontrolle er während seiner Anstellung hatte, was eine „Frauen verkaufen nichts“-Stimmung hervorbrachte, die Spiele wie Assassin’s Creed Syndicate betraf und Assassin’s Creed Origins und drängte den Dragon-Age-Designer Mike Laidlaw, das Unternehmen inmitten der Absage eines King Arthur-Rollenspiels zu verlassen. Auch der Vice President of Editorial & Creative Services Tommy Francois wurde kürzlich aus dem Unternehmen entlassen, nachdem er wegen Vorwürfen sexueller Belästigung beurlaubt worden war.

Da Ubisoft nach so vielen Anschuldigungen immer noch das Haus putzt und so viele große Namen innerhalb des Unternehmens mitmachen, bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen dies auf die Projekte und das laufende Geschäft des Unternehmens haben wird. Bleiben Sie auf dem Laufenden, um weitere Neuigkeiten und Updates zur Situation auf share-rss zu erhalten.