[HOT] : Wofür kann eine einziehbare Smartphone-Kamera verwendet werden?

Haifischflossen-Kamera, rotierende Kamera, Under-Screen-Kamera: Smartphone-Herstellern fehlt es nicht an Fantasie, um das Erlebnis der mobilen Fotografie neu zu erfinden. Die neueste Innovation stammt vom chinesischen Hersteller Oppo, der am 7. Dezember 2021 ein kurzes Video enthüllte, das ein Smartphone mit einziehbarer Kamera vorstellt.

Warum entwickelt Oppo eine einziehbare Kamera?

Das anlässlich des Oppo Inno Day 2021 enthüllte Konzept von Oppo enthält keinerlei Kontextelemente. Das Video begnügt sich damit, die Kamera zu zeigen, die aus dem Gehäuse des Smartphones herauskommt und aus ihm zurückkehrt. Bei näherer Betrachtung können wir jedoch einige interessante Informationen erkennen.

Es sieht so aus, als hätte das Fotomodul eine Brennweite von 50 mm, eine Blende von f / 2,4 und der Sensor ist 1 / 1,56 Zoll groß. Wenn diese Zahlen Sie nicht ansprechen, wissen Sie nur, dass sie sich nicht so sehr von den anderen Fotomodulen abheben, die heute auf High-End-Smartphones zu finden sind * i. Und das ist das Problem.

Konkrete Vorteile gegenüber den meisten anderen Fotomodulen, die wir in unseren Smartphones finden, bietet diese versenkbare Kamera derzeit noch nicht. Abgesehen davon, dass es präzise versenkbar ist, bietet dieses Fotomodul a priori keine wirklichen Neuerungen. Das Oppo Find X3 Pro beinhaltet beispielsweise einen gleich großen Fotosensor, der nicht auf einem mechanischen System montiert ist. Vereinfacht gesagt wird das von Oppo vorgestellte Konzept nicht viel verwendet … im Moment.

Bald ein echter Zoom auf dem Smartphone?

Die Oppo-Demo allein ist nicht sehr überzeugend, aber es ist leicht vorstellbar, wohin dieses Konzept führen könnte. Wenn man sieht, wie sich der Fotosensor langsam aus dem Gehäuse des Smartphones entfaltet, ist ein Kamerazoom nicht wegzudenken. Und wenn Oppo eine zoomfähige Smartphone-Kamera herausbringen würde, hätte der Hersteller da etwas Interessantes.

Tatsächlich „zoomen“ unsere Smartphones heute nicht wirklich. Technisch betrachtet bewegt das Zoomen Linsen innerhalb einer Linse. Es ist diese Bewegung, die den Blickwinkel (den mehr oder weniger engen Rahmen) des Fotos ändert. Auf einem Smartphone sind die Brennweiten fest eingestellt, kein Objektiv bewegt sich. Um den Blickwinkel eines Fotos zu ändern, wechselt ein Telefon tatsächlich von einem Fotomodul zum anderen. Jedes auf die Rückseite des Smartphones geklebte Gerät bietet einen anderen Blickwinkel. Durch Umschalten von einem zum anderen ist es möglich, vom Ultraweitwinkelmodus in den Standardmodus und in den x2/x3-Modus zu wechseln, ohne jemals mechanische Teile zu bewegen. Es ist daher missbräuchlich, auf einem Smartphone von „Zoom“ zu sprechen.

Aber mit seiner einziehbaren Fotomodul-Technologie könnte Oppo technisch einen echten Zoom auf einem Smartphone installieren, mit einem Objektiv, das sich je nach gewünschtem Rahmen verlängert oder verkürzt. Dadurch könnte nur eine Kamera installiert und mechanisch zwischen Weitwinkel-, Standardmodus und x2/x3-Modus umgeschaltet werden. Die Anzahl der Fotomodule muss nicht mit jeder neuen Smartphone-Generation aufgeblasen werden, ein einziges Gerät könnte die gleiche Vielseitigkeit bieten.

Damit wäre es auch möglich, den Fotosensor selbst wachsen zu lassen (dort wird das vom Gerät empfangene Licht „aufgedruckt“), da man 3 oder 4 nicht mehr auf engstem Raum stopfen müsste. Und wer größerer Sensor sagt, sagt auch bessere Fotos, denn je größer der Sensor, desto mehr Platz hat er, um Licht zu absorbieren.

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