[REVIEW] : TikTok: US-Nutzerdaten können durchaus in den USA gespeichert werden

Nachdem der Deal zwischen TikTok und Oracle auf Eis gelegt wurde, könnte er durchaus zustande kommen. Die Daten amerikanischer Nutzer würden somit direkt auf deren Boden und bei einem amerikanischen Unternehmen gespeichert. Donald Trump forderte im August 2020, dass die TikTok-Anwendung aus den USA verbannt oder die Daten im Land von Uncle Sam gehostet werden, doch seit dieser Ankündigung wurde nichts wirklich getan und das Projekt blieb in der Schwebe. Daten von China aus nicht zugänglich Doch das Gerücht von Datenspeicherung in den USA tauchte vor einigen Tagen wieder auf, wie Reuters berichtet, mit dem sogenannten „Project Texas“ in Anlehnung an den Bundesstaat, in dem sich der Hauptsitz von Oracle befindet. Es wäre daher diese Firma, die wie vor fast anderthalb Jahren geplant nach der Verdrängung von Microsoft beibehalten würde. Die Vereinbarung soll zwischen den beiden Unternehmen eng sein und sicherstellen, dass ByteDance, die Muttergesellschaft von TikTok, keinen Zugriff auf die Daten amerikanischer Nutzer hat, was die Bedenken der Vereinigten Staaten ausräumen sollte. Und dafür werden hundert Leute von Oracle eingestellt, um dieses Projekt durchzuführen und sicherzustellen, dass der chinesische Konzern auf nichts Zugriff hat, diese Mitarbeiter werden als „Wächter der Daten“ fungieren. Gute Nachrichten für europäische Nutzer: Sobald das Texas-Projekt abgeschlossen ist, plant TikTok, dasselbe auf dem alten Kontinent zu implementieren, wie BuzzFeed versteht. Das Projekt, Daten für Chinesen unzugänglich zu machen, wurde daher bei der Ankunft von Joe Biden im Weißen Haus nicht vollständig aufgegeben, das Verbot von Transaktionen zwischen amerikanischen Unternehmen und ByteDance sollte jedoch nicht wieder aufgenommen werden.