SEGA gibt bekannt, dass es seine übertriebenen Überstunden um 80 % reduziert hat

Während Unternehmen wie Rockstar anmerken, dass einige ihrer Mitarbeiter sogar 100 Stunden pro Woche für die Produktion eines Spiels aufgewendet haben, geht SEGA den umgekehrten Weg. In seinem jüngsten Finanzbericht gab das japanische Unternehmen bekannt, dass es ihm gelungen ist, die langen Arbeitszeiten seiner Mitarbeiter um 80 % zu reduzieren.

Das Unternehmen gibt an, dass diese Reduzierung für Personen gilt, die in einem einzigen Monat 80 Überstunden oder mehr leisten. Mit anderen Worten, während der Hype abgebaut wird, gibt es immer noch Anzeichen dafür, dass es Tage gibt, an denen sich Entwickler nicht unbedingt an die vertraglich festgelegten Arbeitszeiten halten.

Balance zwischen Beruf und Privatleben

Die Initiative von SEGA zur Reduzierung übermäßiger Überstunden begann im Jahr 2013, als das Unternehmen ankündigte, das Ziel einer 100-prozentigen Reduzierung im Jahr 2020 zu erreichen. Das Programm erreicht die Entwickler SEGA Games, SEGA Entertainment, TMS Animation und SEGA Toys, wobei es sich hauptsächlich um SEGA handelt Ziel ist es, der Idee ein Ende zu bereiten, dass die als „Crunch“ bekannte zusätzliche Zeit für die Spieleindustrie notwendig ist.

„Wir wollen, dass Mitarbeiter auch außerhalb des Büros Lebensqualität haben, damit sie ihren Gestaltungswillen nicht verlieren“

„Im Mittelpunkt der Lifestyle-Reformen des Konzerns steht die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben“, heißt es in der Unternehmensmitteilung. „Wir wollen, dass die Mitarbeiter auch außerhalb des Büros Lebensqualität haben, damit sie ihren Gestaltungswillen nicht verlieren. Bewährte Maßnahmen, die der Konzern eingeführt hat, um überlange Arbeitszeiten zu reduzieren, haben zu greifbaren Ergebnissen geführt.“