„Der digitale Euro würde Bargeld ergänzen, er ersetzt es nicht“, erklärt die Europäische Zentralbank. Anfang Oktober veröffentlichte Europas höchste Bankenbehörde einen Bericht über die Schaffung eines digitaler Euro, eine virtuelle Währung, die in elektronischer Form existieren würde, für alle Bürger zugänglich wäre und Zahlungen „schnell, einfach und sicher“ ermöglichen würde.

Die EZB stellt fest, dass der digitale Euro wird in keinem Fall Bargeld ersetzen. „Die Europäer wenden sich zunehmend dem Digitalen zu, wenn sie Geld ausgeben, sparen und investieren. Unsere Aufgabe ist es, das Vertrauen in Geld zu gewährleisten. Dies bedeutet, sicherzustellen, dass der Euro für das digitale Zeitalter geeignet ist. Wir sollten bereit sein, im Bedarfsfall einen digitalen Euro auszugeben “, sagte Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank.

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Europa erhöht die Schaffung des digitalen Euro ernsthaft

Wie aus dem Bericht des digitalen Euro hervorgeht, ist das Ziel der EZB die Schaffung dieser virtuellen Währung bis Mitte 2021. Im Moment ist es eine Absicht, die mit einem ausführlichen Bericht bestätigt wird, aber einige der Hochrangige Beamte der Zentralbank haben ihre Gründung öffentlich verteidigt.

Der Text analysiert die Auswirkungen virtueller Währungen auf die Eurolandschaft und beschreibt verschiedene Systeme, die übernommen werden könnten. Es ist jedoch nicht festgelegt, welches spezifische Modell Europa verwenden würde, wenn das Projekt zustande käme.

Die EZB hat Experten und die 19 Zentralbanken der Union zusammengebracht, um mögliche Szenarien zu ermitteln, in denen der digitale Euro erforderlich sein könnte. Zu den beobachteten Trends gehört der Anstieg der elektronischen Zahlungen, a Rückgang der Barzahlung und Einführung privater Zahlungsmethoden Dies kann Zweifel auf der Ebene der Gesetzgebung und der Finanzstabilität hervorrufen.

Fabio Panetta, Mitglied des Exekutivrats der EZB, veröffentlichte in einem offenen Brief: „Ein digitaler Euro würde zur finanziellen Souveränität beitragen und würde die internationale Rolle des Euro stärken„Dieser digitale Euro soll außerhalb der Eurozone verfügbar sein, Kosten sparen und umweltverträglich sein.

Die Europäische Zentralbank beabsichtigt, a öffentliche Konsultation am 12. Oktober und gemeinsam mit Bürgern, Wissenschaftlern, dem Finanzsektor und den Behörden die Vorteile und Herausforderungen der Schaffung einer virtuellen Währung zusammen mit dem Euro zu bewerten. Am 22. September hat das Rechtsteam der EZB die Marke „Digital Euro“ registriert.

Weitere Informationen | Bericht ‘Digital Euro’

Quelle: Engadget